Wir freuen uns sehr, Ihnen die 10. Jubiläumsausgabe der Internationalen ZBSM Sommer-Violin-Masterclass präsentieren zu dürfen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Masterclass erhalten die Teilnehmenden zudem die Möglichkeit, an einem Violinwettbewerb teilzunehmen und um besondere Preise zu konkurrieren, darunter ein Auftritt mit dem Belenus String Quartet beim Jubiläumskonzert in der Kirche St. Peter in Zürich.
Um diese Jubiläumsausgabe zu einem ganz besonderen Ereignis zu machen, führen wir zum ersten Mal in der Geschichte der Masterclass einen Wettbewerb für die Teilnehmenden durch. In jeder der beiden Alterskategorien des Wettbewerbs werden Erste, Zweite und Dritte Preise vergeben. Preise können geteilt werden.
Der wichtigste Sonderpreis bietet den besten Interpretinnen und Interpreten die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Belenus String Quartet beim Jubiläumskonzert in der Kirche St. Peter in Zürich aufzutreten, einem renommierten Veranstaltungsort mit bis zu 650 Sitzplätzen.
Zu den weiteren Sonderpreisen gehören Gutscheine für individuelle Violinlektionen an der Zakhar Bron Musikschule sowie die Möglichkeit eines Stipendiums für die ZBSM Sommer-Violin-Masterclass 2027.
Wir laden junge Geigerinnen und Geiger aus aller Welt herzlich dazu ein, an dieser besonderen Jubiläumsausgabe in Zürich teilzunehmen.
Liana Tretiakova ist Gründerin, Schulleiterin und leitende Violinlehrerin der Zakhar Bron Musikschule in Zürich. Als ehemalige Schülerin des legendären Professors Zakhar Bron verfügt sie über 30 Jahre Unterrichtserfahrung, darunter 15 Jahre als Assistentin von Professor Bron, und führt seine weltweit anerkannte Tradition des Violinunterrichts fort.
Dank ihres natürlichen Talents für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie ihrer Fähigkeit, herausragende Ergebnisse zu erzielen, verfügt Liana Tretiakova über eine besondere Expertise darin, junge Geigerinnen und Geiger vom Alter von vier Jahren bis etwa zum Alter von zwanzig Jahren zu begleiten – von den ersten Schritten auf der Violine bis zum Hochschulstudium und zur musikalischen Entwicklung auf professionellem Niveau.
Allein in den vergangenen zehn Jahren haben Lianas Schülerinnen und Schüler mehr als einhundert Preise bei Musikwettbewerben auf der ganzen Welt gewonnen, darunter bei so renommierten internationalen Wettbewerben wie dem Internationalen Wieniawski-Violinwettbewerb in Polen, dem Internationalen Arthur-Grumiaux-Wettbewerb für junge Violinistinnen und Violinisten in Belgien, dem Internationalen Ilona-Fehér-Violinwettbewerb in Ungarn und dem Internationalen David-Oistrakh-Violinwettbewerb in Kasachstan.
Ihre Schülerinnen und Schüler sind als Solistinnen und Solisten mit Orchestern in Europa und Asien aufgetreten, darunter mit der Süddeutschen Philharmonie in Deutschland, dem Colchester Symphony Orchestra in England, der Sofia Sinfonietta in Bulgarien und der Prague Royal Philharmonic in der Schweiz.
Seit 2022 treten Lianas Schülerinnen und Schüler regelmässig in Konzerten mit Orchestern in der Tonhalle Zürich auf, einem der renommiertesten Konzertsäle der Welt. Über ihre Erfolge wurde in The Strad, Blick, Tages-Anzeiger und Schweizer Illustrierte sowie im Schweizer Fernsehen und Radio berichtet.
Ihre Schülerinnen und Schüler wurden für renommierte Masterclasses beim Verbier Festival, an der International Music Academy in Liechtenstein und an der Internationalen Sommerakademie der Universität Mozarteum ausgewählt. Darüber hinaus sind Lianas Schülerinnen und Schüler beim Gstaad Festival, beim Montreux Music Festival, beim Menton Music Festival und beim Trans-Siberian Art Festival von Vadim Repin aufgetreten.
Inna Khriplovich unterrichtet seit 2014 Violine an der Zakhar Bron Musikschule in Zürich. In dieser Zeit haben viele ihrer Schülerinnen und Schüler Spitzenpreise bei nationalen und internationalen Wettbewerben gewonnen, darunter beim Grumiaux International Competition in Brüssel, bei den Wettbewerben Prodige und Flames in Paris, beim Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb und bei Zurich Youth Classics. Im Jahr 2025 erhielt sie beim Barcelona International Young Artists Competition eine Auszeichnung von ESTA Spain, dem spanischen Zweig der European String Teachers Association, in Anerkennung ihrer pädagogischen Leistungen.
Ihre Schülerinnen und Schüler besuchen derzeit die Kunst- und Sportschule Zürich sowie das Kunst- und Sportgymnasium Zürich. Sie haben am Internationalen Festival Stage4Kids in Hamburg und am Kinderkonzert des Lucerne Festival teilgenommen und sind als Solistinnen und Solisten mit Kammer- und Sinfonieorchestern in der Schweiz, Grossbritannien, Spanien, Frankreich, Russland und Moldau aufgetreten. Seit 2021 gehört Inna Khriplovich zudem zum Lehrkörper des MingClassics Summer Festival & Academy in der Schweiz.
Inna Khriplovich begann ihr Violinstudium in Nowosibirsk, Russland, an der Schule für begabte Kinder. Später erwarb sie mit Auszeichnung Bachelor- und Masterabschlüsse am Staatlichen Konservatorium Nowosibirsk, wo sie bei Professor Marina Kuzina-Koifman studierte und regelmässig an den Masterclasses von Professor Zakhar Bron teilnahm. Anschliessend setzte sie ihr Studium an der Indiana University Jacobs School of Music bei Professor Nelli Shkolnikova, einer der bedeutenden Vertreterinnen der russischen Violinschule, fort und erwarb ein Performer Diploma.
Von 2001 bis 2003 war Inna Mitglied der New World Symphony, der von Michael Tilson Thomas gegründeten Orchesterakademie in Miami. Sie nahm ausserdem am Pacific Music Festival, am Schleswig-Holstein Musik Festival, am American Russian Young Artists Orchestra und am Miyazaki Music Festival teil. Von 2005 bis 2017 war sie Mitglied des Verbier Festival Chamber Orchestra. In den Jahren 2006 und 2007 lebte sie in Japan, wo sie freiberuflich mit dem Hyogo Performing Arts Center Orchestra und dem Tokyo Symphony Orchestra zusammenarbeitete und zudem am Tokyo American Club unterrichtete und konzertierte.
Alissa Margulis, geschätzt für ihre zutiefst ausdrucksstarken Interpretationen, tritt regelmässig in bedeutenden Konzertsälen auf, darunter die Berliner Philharmonie, die Carnegie Hall, das Kennedy Center, der Tschaikowski-Saal in Moskau, der Palacio de Bellas Artes in Mexiko-Stadt, das Palais des Beaux-Arts in Brüssel, die Kölner Philharmonie, der Wiener Musikverein, die Sumida Triphony Hall in Tokio, The Sage Gateshead, die Tonhalle Zürich und die St. Petersburger Philharmonie.
Alissa Margulis wurde in Deutschland in eine Familie russischer Musiker geboren. Sie studierte in Köln bei Zakhar Bron, in Brüssel bei Augustin Dumay und in Wien bei Pavel Vernikov. Sie gewann zahlreiche Preise bei internationalen Violinwettbewerben und wurde mit dem „Pro Europa“-Preis der Europäischen Kulturstiftung ausgezeichnet, der ihr von Daniel Barenboim in Berlin überreicht wurde.
Ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte sie im Alter von sieben Jahren mit den Budapest Soloists. Seither ist sie mit zahlreichen Orchestern aufgetreten, darunter das English Chamber Orchestra, das New Japan Philharmonic Orchestra, das Orchestre National d’Île-de-France, das New Russia Orchestra, das Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi, das Orchestra della Svizzera italiana, das Bilkent Orchestra Ankara, das Beethoven Orchester Bonn, das Belgian National Orchestra, die Philharmonischen Orchester von Kiew, Skopje und Ljubljana, das Wiener Kammerorchester, die Royal Northern Sinfonia und die Kremerata Baltica sowie viele weitere.
Alissa Margulis hat mit renommierten Dirigenten zusammengearbeitet, darunter Ivor Bolton, Jacques Mercier, Arnold Katz, Jacek Kaspszyk, Dmitry Liss, Jaap van Zweden, Enrique Mazzola, Daniel Raiskin, Fabrice Bollon, Stefan Vladar, François-Xavier Roth, Lars Vogt, Howard Griffiths, Stanislav Kochanovsky, Hubert Soudant, Yuri Bashmet, Gidon Kremer, Christian Arming, Augustin Dumay, Mikko Franck und Gerd Albrecht.
Neben ihrer Solokarriere ist Alissa Margulis eine begeisterte Kammermusikerin und arbeitet mit Künstlerinnen und Künstlern wie Martha Argerich, Yuri Bashmet, David Geringas, Ivry Gitlis, Gidon Kremer, Bruno Giuranna, Mischa Maisky, Gabriela Montero, Jean-Guihen Queyras, Liana Issakadze, Alexandre Tharaud, Stephen Kovacevich, Alexander Lonquich, Polina Leschenko, Paul Badura-Skoda und Lars Vogt zusammen.
Sie ist ausserdem bei zahlreichen Festivals aufgetreten, darunter beim Enescu Festival in Bukarest, beim Jerusalem Chamber Music Festival, beim Menuhin Festival Gstaad, in Davos und Tours, beim Stavanger Festival, bei der Mozartwoche Salzburg, beim „Spannungen“-Festival in Heimbach, beim „Progetto“ Martha Argerich Festival in Lugano, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, beim Maggio Musicale Fiorentino, beim Sochi Winter Arts Festival und beim Verbier Festival.
Die Bron School Violin Competition ist Teil der ZBSM Sommer-Violin-Masterclass, die in Zürich in der Schweiz stattfindet. Die Teilnahme am Wettbewerb steht ausschliesslich den Teilnehmenden der Masterclass offen. Der Wettbewerb bietet jungen Geigerinnen und Geigern eine Plattform für ihre künstlerische Entwicklung, Bühnenerfahrung und professionelle Sichtbarkeit.
Alle Teilnehmenden des Wettbewerbs treten live vor der Jury auf; die Klavierbegleitung wird von der Schule zur Verfügung gestellt. Die Jury bewertet die Darbietung jedes Teilnehmenden anhand eines 25-Punkte-Systems. Die Ergebnisse werden nach Abschluss des Wettbewerbs bekannt gegeben.
Die Teilnehmenden treten in einer der folgenden Alterskategorien an, die anhand ihres Alters am ersten Tag des Wettbewerbs festgelegt wird.
In jeder Kategorie werden Erste, Zweite und Dritte Preise vergeben. Preise können geteilt werden.
Der wichtigste Sonderpreis des Wettbewerbs, der den besten Interpretinnen und Interpreten verliehen wird, ist die Möglichkeit, am Sonntag, 16. August 2026, um 17:00 Uhr gemeinsam mit dem Belenus String Quartet in der Kirche St. Peter in Zürich aufzutreten.
Zu den weiteren Sonderpreisen gehören zwei Gutscheine, die jeweils drei kostenlose individuelle einstündige Violinlektionen an der Zakhar Bron Musikschule umfassen: einer bei Liana Tretiakova und einer bei Inna Khriplovich.
Als Sonderpreis kann ausserdem ein Stipendium für drei individuelle einstündige Lektionen bei der ZBSM Sommer-Violin-Masterclass 2027 vergeben werden.
Die Jury des Wettbewerbs setzt sich aus Mitgliedern des Lehrkörpers der ZBSM Sommer-Violin-Masterclass zusammen.
Wir laden die Teilnehmenden herzlich dazu ein, ihr Wettbewerbsprogramm aus dem unten aufgeführten empfohlenen Repertoire auszuwählen. Sollten Sie ein anderes Werk aufführen wollen, bitten wir Sie, im Voraus die Genehmigung der ZBSM-Administration einzuholen.
Den Abschluss der Masterclass bilden zwei Konzerte in Zürich.
Alle Teilnehmenden der Masterclass werden eingeladen, am Samstag, 15. August 2026, um 15:00 Uhr beim Konzert der Teilnehmenden in der Kapelle im Klus Park in Zürich mit Klavierbegleitung aufzutreten.
Am Sonntag, 16. August 2026, um 17:00 Uhr erhalten die Gewinnerinnen und Gewinner des wichtigsten Sonderpreises des Wettbewerbs die Möglichkeit, beim Jubiläumskonzert in der Kirche St. Peter in Zürich gemeinsam mit dem Belenus String Quartet aufzutreten.