Ilva Eigus

Ilva wurde 2007 in Zürich geboren. Sie ist derzeit Schülerin im ersten Jahr am Kunst- und Sportgymnasium Rämibühl in Zürich. Im Alter von vier Jahren begann Ilva Geige zu spielen und studiert seit 2011 bei Liana Tretiakova an der Zakhar Bron School of Music.

Ilva Eigus, die zwölfjährige Tochter einer Mathematikerin aus Lettland und eines Schweizer Jazzmusikers. Ilva spielt auch Klavier und besucht die sechste Klasse am Konservatorium Zürich (MKZ). Mit grosser Leidenschaft widmet sie sich zudem der Kammermusik und ist entschlossen, eines Tages Berufsmusikerin zu werden.

Im Alter von sechs Jahren hatte Ilva ihr Auftrittsdebüt auf Einladung der Schweizerischen Stiftung zur Förderung musikalisch begabter Kinder. Ihr Orchesterdebüt – eine Aufführung des Kabalewski-Violinkonzertes mit einem Sinfonieorchester – folgte im Alter von acht Jahren. Seither hat sie mehr als ein Dutzend Mal als Solistin mit Orchestern gespielt und sich ein beachtliches Repertoire vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik angeeignet.

Die Geographie ihrer Auftritte ausserhalb der Schweiz umfasst Länder wie Frankreich, Italien, Russland, Österreich, Polen, Lettland, Weissrussland, Monaco und Usbekistan. Ilva ist in verschiedenen philharmonischen Sälen und an so renommierten Orten wie dem Palazzo Vecchio in Florenz, dem Kongresshaus Zürich, dem Mozarteum in Salzburg, dem Haus der Musik und dem Bolschoi-Theater in Moskau aufgetreten. In den Jahren 2017 und 2018 trat Ilva in einer Konzertreihe junger Interpreten im Jean-Cocteau-Museum auf – als jüngste Teilnehmerin in der 70-jährigen Geschichte des Festival de Musique von Menton. 2018 spielte Ilva auf Einladung des Trans-Sibirian Art Festivals zusammen mit Vadim Repin, Alexander Buzlov und Sophie Branson das Concerto Grosso “iGeneration” des Schweizer Komponisten Daniel Schnyder in einer Uraufführung sowie Prokofjews “Cinderella” mit dem Philharmonischen Orchester von Nowosibirsk.

Ilva hat erste Preise und Spezialauszeichnungen bei nationalen und internationalen Musikwettbewerben in der Schweiz, Lettland, Italien und Frankreich gewonnen, als Solistin wie auch als Kammermusikerin.

Sie hat an Meisterkursen führender Violinprofessoren wie Zakhar Bron, Viktor Tretiakov, Esther Hoppe und Latica Honda-Rosenberg sowie herausragender Solisten unserer Zeit – Maxim Vengerov, Daniel Hope, Alexandra Soumm, Priya Mitchell und Sayaka Shoji – teilgenommen. Ilvas Auftritte wurden von der Presse in der Schweiz, in Frankreich, Lettland, Weissrussland, Italien und sogar in der angesehenen Violinzeitschrift The Strad gelobt (“The second and third movements saw the girls navigate fiendishly complex polyrhythms on which the orchestra members were depending for their cues, and which were delivered with a poise that belied the scale of the challenge”, “Capricious music that demanded (and got) a chameleon-like variety of sound”, schrieb The Strad).

Ilva ist Stipendiatin der Pierino Ambrosoli Stiftung, der Fritz-Gerber Stiftung und der C. und A. Kupper Stiftung. Sie spielt eine 1755 Pierre Le Pilleur, eine Leihgabe der Maggini Stiftung.

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